Häufige Fragen zum Abgas-Skandal und autoverhandlung.de:

Hier finden Sie Antworten!

autoverhandlung.de hat für Sie die Anworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema Abgas-Skandal in der deutschen Automobilindustrie zusammengestellt.

Allgemein

Wann lohnt sich autoverhandlung.de?

Die Information und Prüfung der Durchsetzung von Verbraucheransprüchen – also Ihr gutes Recht – lohnt sich fast immer. autoverhandlung.de soll Ihnen dabei nur als Hilfestellung dienen und notfalls durch die Vertragskanzlei GBK Fachanwälte Rechtsanwälte eine juristische Hilfe bieten.

Nicht maßgeblich ist dabei, ob es sich um einen Gebrauchtwagen oder um ein Neufahrzeug handelt. Sollten Sie ein vom sog. Abgasskandal betroffenes Fahrzeug vor dem 18.09.2015 käuflich erworben haben, so könnte sich autoverhandlung.de für Sie lohnen.

Fahrzeughalter und Fahrzeugkäufer sind verschiedene Personen - und nun?

Oft wird in der Presse empfohlen, dass grundsätzlich der Fahrzeugkäufer die Ansprüche geltend zu machen hat. Dies muss aber nicht unbedingt der Fall sein. Letztlich kann hier nur die Prüfung durch einen dazu zugelassenen Rechtsanwalt Klarheit verschaffen, da es sich um eine Rechtsauskunft handelt, zu der autoverhandlung.de nicht befugt ist. Sie können jedoch Ihre Ansprüche durch unsere Vertragskanzlei GBK Fachanwälte Rechtsanwälte prüfen lassen.

Welche Autos und Pkws sind vom Abgasskandal betroffen?

Derzeit sind nach Medienangaben zahlreiche Fahrzeuge von den Herstellern Audi, VW (Volkswagen, Porsche, Mercedes, Skoda und Seat betroffen. Nach den Entwicklungen der letzten Monate ist jedoch nicht auszuschließen, dass weitere Automarken und Autohersteller folgen werden.

Muss oder soll ich ein Software-Update aufspielen lassen?

Derzeit können keine Studien eindeutig belegen, dass eine solche Maßnahme sich auf das Auto oder den Pkw kurz- oder langfristig auswirkt. Auch ob Untersagungen der Nutzung und Betriebsstilllegungen erfolgen, ist weiterhin unter Juristen umstritten und ungeklärt.

Ich habe mein Fahrzeug bereits verkauft bzw. mein Leasingfahrzeug zurückgegeben - was nun?

Dennoch können Verbraucher weiterhin Ansprüche haben, da oftmals der Verkauf nur verbunden mit einer Wertminderung aus Zwang aufgrund des Dieselskandals erfolgte.  Die Differenz stellt häufig für Verbraucher einen Schadenersatz dar.

Mögliche  Rechte als Verbraucher und Betroffener

Welche Rechte stehen mir als Autokäufer zu?

Autokäufer die Ihren Wagen vor Bekanntwerden des Abgasskandals bei VW am 18.09.2015 erworben haben, hatten damals kein Kenntnis von der Manipulation.  Gerichte haben in diesen Fällen teilweise Ansprüche sowohl gegen Fahrzeughändler, im Rahmen der Mängelgewährleistung, als auch Ersatzansprüche gegenüber den Hersteller, z. B. dem Volkswagen (VW) Konzern zugesprochen. Weiter kamen Ersatzlieferung, Rückerstattung des Kaufpreises oder eine Minderung des Kaufpreises in Betracht. Im Fall einer kompletten Rückabwicklung des Kaufvertrages muss jedoch auch Nutzungswertersatz für die gefahrenen Kilometer in Ansatz gebracht werden, so dass im Ergebnis an den Kunden (Verbraucher) nicht der gesamte Kaufpreis zurückfließt.

Wurde das Fahrzeug nach dem 18.09.2015 gekauft, kommt es darauf an, ob der Händler den Kunden auf die Gefahr einer Manipulation des Fahrzeuges hingewiesen hat. Falls nein, so sollten Verbraucher mögliche Ansprüche wegen einer Verletzung der Aufklärungspflicht durch befugte Rechtsanwälte prüfen lassen. 

Bei finanzierten Autokäufen greift daneben oft der sog. Widerrufsjoker (Widerrufsrecht). Der Kunden kann dann oft gegen die Kreditinstitute der Fahrzeughersteller vorgehen, und über diesen Weg den Vertrag rückabwickeln. Dieser Weg kann manchmal sogar einfacher und lukrativer sein, als die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen.

Welche Rechte habe ich als Leasingnehmer und Verbraucher?

Leasingnehmer haben grundsätzlich dieselben Ansprüche wie Autokäufer. Möglicherweise wurden aufgrund der Wertminderung auch die Bemessungsgrundlage für das Leasing falsch berechnet. Auch können Leasingraten in bestimmten Fällen vollständig bei Widerruf zurückverlangt werden. Dies nennen Juristen den sog. Widerrufsjoker. Lassen Sie daher mögliche Ansprüche durch dazu befugte Rechtsanwälte prüfen.